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UH BEO ist Schweizer Meister!

meisterDie seit 2014 existierende intensive Zusammenarbeit einiger Berner Oberländer und Walliser Vereine (ZUBEO) gipfelt heute im ersten Schweizer Meistertitel eines Leistungsteams. Die U21A Mannschaft von Unihockey Berner Oberland, zusammengesetzt aus Spielerinnen von fast allen ZUBEO-Vereinen, behält im vierten Finalspiel gegen den UHC Laupen die Oberland und verwandelt damit den am Samstag erspielten Matchball souverän. Damit schreiben die Juniorinnen ein weiteres Stück Vereinsgeschichte.

Beide Teams schlugen zu Beginn der Partie ein horrendes Tempo an und zeigten Juniorinnen-Unihockey auf allerhöchstem Niveau. Bei UH BEO war deutlich, dass der Schwung aus der samstäglichen Partie mitgenommen worden war und der UHC Laupen forcierte bereits von Beginn an die erste Linie, welche den Verein noch am Vorabend in die NLA geschossen hatte. So wogte das Spiel hin und her und es war nur eine Frage der Zeit, bis ein Team den wichtigen Führungstreffer erzielen konnte. Als erste traf die U19-Internationale des UHC Laupen, Andrea Wildermuth, nach einem Gewirr vor dem BEO-Tor. Doch UH BEO fand darauf ein rasche Antwort. Dies erst durch Karin Wenger und einem schönen Bogenlauf und dann durch Katja Würsten, welche den Ball millimetergenau ins Tor zirkelte. Da die beiden Torhüterinnen, Anja von Allmen bei BEO und Corinna Bluzet beim UHC Laupen, auch heute wieder hervorragend disponiert waren, geschah dann lange Zeit nichts Zählbares mehr. Es braucht kurz vor der ersten Pause schon einen platzierten Backhandknaller von Wildermuth, damit Laupen nicht mit einem Rückstand in den ersten Unterbruch musste.
Die abtretende BEO-Trainercrew rund um Cheftrainer Markus Mani fand in der Pause wohl die richtigen Worte. Denn nur kurz nach dem Wiederanpfiff führte eine Stafette der ersten Linie zum wohl schönsten Treffer des Tages. Torschützin erneut Wenger, welche den Pass von Sandrine Eggel nur noch über die Linie schieben musste. Bei Spielmitte konnte das Heimteam die Führung durch einen Treffer von Fanny Holmberg auf zwei Tore ausbauen. Und kurz vor der Pause setzte Torhüterin von Allmen mit einem gekonnten Auswurf Zurbriggen in Szene, welche zum 5:2 und damit zur Vorentscheidung traf.
Der UHC Laupen stemmte sich im letzten Abschnitt vehement gegen die Niederlage und das damit verbundene Saisonende. Die Berner Oberländerinnen sahen sich dementsprechend vermehrt mit Abwehrarbeit beschäftigt. Doch diese wurde mehrheitlich souverän erledigt. Nur Wildermuth fand erneut eine Lücke und brachte mit dem 5:3 etwas Hoffnung zurück zu den Zürcher Oberländerinnen. Da BEO jedoch keine weiteren Treffer mehr zuliess, war der Sieg und der damit verbundene Meistertitel Tatsache.

Unihockey Berner Oberland bedankt sich beim UHC Laupen für eine faire und spannende Finalserie! Beide Fanlager haben das Prädikat meisterlich verdient! Wir freuen uns darauf, den UHC Laupen im nächsten Jahr nicht nur bei der U21, sondern auch in der NLA, begrüssen zu düfen!
Ein grosses Dankeschön geht auch an alle Fans, Eltern, Verwandte, Freunde und treue Begleiter des Teams. Mit eurer Anwesenheit in Seftigen und bei sämtlichen Auswärtsspielen habt ihr einen grossen Teil zum Titel beigetragen.

Unihockey Berner Oberland - UHC Laupen ZH 5:3 (2:2, 3:0, 0:1)
RAIFFEISEN Arena Gürbetal, Seftigen. 434 Zuschauer. SR Bucheli/Margraf.
Tore: 10. A. Wildermuth (S. Aerne) 0:1. 11. K. Wenger (F. Holmberg) 1:1. 12. K. Würsten (J. Zurbriggen) 2:1. 17. A. Wildermuth 2:2. 23. K. Wenger (S. Eggel) 3:2. 32. F. Holmberg (P. Greber) 4:2. 40. J. Zurbriggen (A. von Allmen) 5:2. 53. A. Wildermuth (G. Behluli) 5:3.
Strafen: keine Strafen. 2mal 2 Minuten gegen UHC Laupen ZH.
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