Beide Teams erwischten eine guten Start ins Spiel und konnten sich gute Chancen erarbeiten. Bereits in der vierten Minute konnte Jelena Zurbriggen nach einem guten Pressing den Ball einnetzen. Das Spiel war durchaus ausgeglichen und Ediz konnte in der zehnten Minute für Zug ausgleichen. Bis zu Drittels Ende erhöhte BEO das Skore auf 3:1.
Nach der Pause dauerte es nur 46 Sekunden bis der Ball durch Hannah Soltermann das nächste Mal die Linie überquerte. Ab diesem Zeitpunkt erhöhte Zug den Druck und konnte vermehrt durch die heimische Box hindurch spielen, was Headcoach Lukas Schüepp gar nicht passte und somit noch vor Spielhälfte sein Timeout in Anspruch nahm. Kurz darauf gelang Zug mittels Eigentor von Beo der Anschlusstreffer. Das Heimteam konnte diesen kleinen Dämpfer aber gut verkraften und überstand souverän eine zweiminütige Unterzahl. Bis zur Pause erhöhten sie mit Schuppisser und Wenger zum 6:2.
Im letzten Drittel hatte Zug viel Ballbesitz und machte erneut viel Druck aufs Tor und auf die Gegenspielerinnen. Beo stand kompakt in der eigenen Zone und probierte mit schnellen Kontern ihre Fehler auszunutzen. Zug gelang noch einmal mittels schöner Passkombination ein Tor, doch sie waren noch immer vier Tore im Rückstand. Sie ersetzten früh ihre Torfrau durch eine sechste Feldspielerin, doch auch das nützte ihnen nichts. Noch wenn ein Ball durch die Berner Box gespielt werden konnte, wurden alle Schüsse geblockt oder spätestens durch einen Big Save von unserer Torhüterin Jeanine Bieri gehalten. Berner Oberland gelangen zudem noch drei Tore ins leere Tor.
Als die Schlusssirene erklang, stand es somit 11:3 für das Heimteam.
Autorin: Karin Wenger
Bild: Lars Kauz
