BEO startete stark ins erste Drittel und konnte sich bereits früh belohnen. Michèlle Gerber brachte ihr Team mit dem ersten Treffer in Führung, kurz darauf folgte bereits das 2:0, durch Aliya Bühler.
In der 15. Spielminute musste BEO dann eine Strafe einstecken. Die Zugerinnen nutzten die Überzahl aus und erzielten den Anschlusstreffer zum 2:1. Trotz des Gegentors liessen sich die Berner Oberländerinnen nicht aus dem Konzept bringen und gingen mit einer verdienten Führung in die erste Pause.
Im zweiten Drittel fielen keine Tore. Dafür gab es auf beiden Seiten zahlreiche Chancen. Vor allem BEO konnte immer wieder gefährlich vor dem gegnerischen Tor auftauchen, doch auch Zug United kam zu einigen guten Möglichkeiten. Das Spiel blieb intensiv und beide Teams schenkten sich nichts. Trotz der vielen Chancen blieb es zu Drittelsende beim Spielstand von 2:1.
Im Schlussdrittel legte die U21A nochmals einen Gang zu. Gleich drei weitere Treffer konnten die Berner Oberlanderinnen erzielen. Michèlle Gerber traf zum zweiten Mal in dieser Partie und auch Kerstin Rutschi und Lara Röllin sorgten dafür, dass der Vorsprung weiter anwuchs und Zug United kaum mehr eine Chance hatte, ins Spiel zurückzufinden. Das Spiel war geprägt von vielen Emotionen und einer hitzigen Atmosphäre. BEO liess sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und überzeugte mit einem starken Zusammenspiel und viel Kampfgeist.
Nach einigen Niederlagen konnte BEO endlich wieder zeigen, was in ihnen steckt. Als geschlossenes Team, mit viel Einsatz und gegenseitiger Unterstützung, holten sich die Berner Oberländerinnen einen verdienten 5:1 Sieg und damit die drei Punkte in die heimische Halle.
Autorin: Célia Berger
Bild: Larissa Schmid
