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Juniorinnen B: CH-Meisterschaft - Erfahrungen gesammelt

BInnen Final 01 2Mit Vorfreude und Ambitionen starteten wir die Vorbereitungen für die Finalrunde der Juniorinnen B in Bubendorf BL. Am Samstag 13. April ging es los. Der erste Gruppengegner war Marmots Davos Kloster.

Das Spiel war sehr ausgeglichen, Torchancen gab es auf beiden Seiten und so blieb das Spiel bis in die 10 Minute torlos. Endlich konnten wir das 1. Tor erzielen. Nach einem Foul des Gegner erzielten wir das 2-, für uns wegweisende Tor, was zugleich der Pausenstand war.

Die 2. Halbzeit war wieder ausgeglichen, Davos-Kloster kam mit 2 Toren heran, doch wir hielten dagegen mit weiteren Toren. Spannung kam kurz vor Schluss auf, als Davos-Kloster nach dem Time Out eine 4 Feldspielerin anstelle der Torfrau aufs Spielfeld aufstelle. Es wurde nochmals sehr spannend, denn Davos-Kloster spielte es sehr gut mit vielen hochkarätigen Torabschlüssen. Kurz vor Schluss die Erlösung, es gelang uns den Ball ins verlassene Tor zu befördern.
Auftakt gelungen.

Das 2. Spiel nach nur einem Spiel dazwischen war gegen die Einhorn Hünenberg. Es erwies sich als Entscheidungsspiel in der der Gruppenphase – um das Weiterkommen.
Der Start, ach ja das Spiel fängt in der ersten paar Sekunden an, wie im Alptraum. Nach gerade 10 Sekunden, konnten wir doch den ersten Angriff starten, kam postwendend der Konter und Tor. Ich glaube dies war das Schlüsselmoment für den Gegner und unser Verderben. Unsere mentale Stärke war angebrochen, ja sogar geknackt.
Denn es ging so weiter. 2 Einsatz – Gegentor, 3 Einsatz – Gegentor. Nach nur gerade 3 Minuten lagen wir 0:3 hinten.
Nach dem Tim Out ging es um Schadensbegrenzung. Torfrau Wechsel, Linien umstellen und das Unmögliche herbeizaubern.
Denn der Gegner war uns in der Startfase um eine Liga besser. Ihnen gelangen Spielzüge und Abschlüsse, uns dagegen unterliefen Fehler, verloren fast jeden Zweikampf.
Nach dem Anschlusstreffer wollten wir wieder Hoffnung schöpfen – leider bekamen wir postwendend den Gegentreffer zum 5:1 was auch das Pausenresultat war.

Unser Motto in der Pause war mit einem positiven Resultat die 2. Halbzeit zu beenden.
Wir konnten das Spiel endlich Ausgeglichen gestalten – leider aber ohne Tore. Uns fehlte das nötige Glück in dieser Spielphase um den Ball ins Tor zu befördern, oder aber auch die innere Überzeugung. Lattenschüsse – Abpraller oder gute Blockarbeiten des Gegners, dies war unsere Ausbeute. Und so kam es, am Schluss erhielten wir das 6 und wegweisende Tor zu viel. Endresultat 6:1.

Wir schieden in der Gruppenphase aus – wegen einem Verlustpunkt zu viel.
Wie sich herausstellte, hatte Einhorn Hünenberg das beste Spiel des ganzen Wochenendes gegen uns- nach unserer Einschätzung spielten sie fortan nur noch mittelmässig und verloren die weiteren Spiele- leider ein schwacher Trost.

Nach der bitteren Niederlage mussten wir wieder Moral tanken. Nach einem gemeinsamen Nachtessen und Übernachtung vor Ort, ging es noch am Sonntag um Platz 5.
Dies wollten wir unbedingt gewinnen – aber unser Motto war, das alle Spielerinnen zu Ihrem Einsatz kamen.
Für die erste Linie war es der Platz auf der Bank was für Sie neu war. Denn Sie war unser Paradesturm.
Gegner um Platz 5 war die Austragungsmannschaft des TV Bubendorf. Das Spiel war offen, beide Teams hatten ihre Chancen und Tore. In der Pause Stand es 2:2 was auch dem Spiel entsprach.

Wir wollten weiterhin druckvoll spielen ohne die 1. Linie. Das Spiel war hart umkämpft aber fair. Dem TV Bubendorf gelang es aber immer ein Tor vorzulegen, uns aber der Anschlusstreffer.
10 Minuten vor Schluss ging der TV Bubenberg aber in Führung, wir konnten leider nicht dagegen halten und ein weiterer Treffer landete in unserm Netz. Jetzt waren wir Coaches sehr gefordert, wollten wir doch das Spiel gewinnen und doch alle spielen lassen.
Mit dem Tim Out, einsetzen der 1. Linie, umstellen auf 2 Linien setzen wir ein Zeichen.
Es gelang uns mehr Druck auf die gegnerische Mannschaft zu machen, vorerst ohne Tore. Nach einem herrlichen Freistoss mit Torerfolg- Anschluss zum 5:5 Glaubte die Mannschaft wieder an das Mögliche. Es sollte aber noch spannend bleiben, auch der Gegner hatte noch ein paar Abschlüsse.
Kurz vor Spielschluss – es war noch sehr Nervenaufreibend für die Fans, Betreuer und Spielerinnen, gelang uns ein herrliches Tor aus spitzem Winkel zum 6:5.

Ein gelungener Abschluss für uns alle, lehrreiche Momente, spannende Spiele auf hohem Niveau.

Fazit dieser Finalrunde: Spielerisch waren alle Mannschaften sehr gut, jede Mannschaft konnte Jede bezwingen, der Unterschied war die Bereitschaft, die mentale Frische um den Sieg.

Zum Schluss möchte ich mich bei allen Bedanken, bei den Spielerinnen für die unvergessliche Saison, Betreuerinnen, den Fans und den Eltern und natürlich bei der UH Beo Familie. Eins hat sich gezeigt UH Beo ist eine grosse begeisterte Unihockey Familie auch in der bittersten Niederlage.

Es macht Freude ein Teil davon zu sein – Merci euch allen
Jörg Zeller
Trainer Juniorinnen B
 
BInnen Final 01 1
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